Brotaufstrich aus Bitterorangen

Rezept

Brotaufstrich aus Bitterorangen

Zutaten für 0 Personen

1 kg Bitterorangen, 2 Liter Wasser, 1 Zitrone, entsprechende Menge Gelierzucker 1:2, 1 Vanillezucker von Lebensbaum, 1 Päck. Konfigel, Saft von 2 Orangen, je nach Geschmack noch weiterer Zucker,

Saubere Gläser

Zubereitung:

Einen großen Topf mit 2 Liter Wasser füllen, die Pomeranzen halbieren und den Saft auspressen, ebenso die Orangen und Zitrone. Die Schale sorgfältig abschälen und in dünne Streifen schneiden, alle Schalenreste (auch Kerne) zu dem Wasser geben. Die Schalen gebe ich nach dem Schneiden in ein Säckchen (Kartoffelkloßsäckchen) oder Mulltuch und binde mit Küchengarn zu und gebe das Säckchen nun ebenso in das Wasser. Lasse das Wasser nun 2 Stunden bei kleiner Hitze köcheln, passiere die Flüssigkeit durch ein Sieb, d.h. in diesem Sieb bleiben jetzt die Schalen und Kerne und drücke vorsichtig mit einer Suppenkelle die Masse durch. Menge abmessen, entsprechend mit Gelierzucker versetzten, Orangenschalen aus dem Säckchen in die Flüssigkeit, ebenso den Vanillezucker geben und ca. 4 Minuten kochen. Sollte Schaum auf der Oberfläche sein, bitte mit einer Kelle abschäumen. Gelierprobe machen, sollte die Masse noch zu dünnflüssig sein eventuell nach Anleitung Konfigel in etwas kaltem Orangensaft auflösen, eventuell mit Zucker und in die Masse geben, erneut ca. 4 Minuten kochen. In Gläser füllen, Deckel schliessen und 5 Minuten über Kopf stellen. Über Nacht abkühlen lassen.

Kleine Warenkunde:

Was ist eine Pomeranze?

Eine Pomeranze ist eine Bitterorange. Auf den ersten Blick sieht sie aus, wie eine süße Orange. Ihre Fruchtschale ist jedoch wesentlich dicker und rauer und ihr eher trockenes Fruchtfleisch schmeckt sehr bitter. Sie gilt als „Urmutter“ der süßen Orangen. Bei uns kennt man die Bitterorange auch als „Sevilla-Orange“, da sie von den Mauren in großen Mengen im spanischen Sevilla angebaut wurde. Auch heute handelt es sich bei den zahlreichen Orangenbäumen, die man im Urlaub in Südspanien sieht, meist um Pomeranzen. Als rohe Frucht sind Bitterorangen ungenießbar. Sie werden zur Herstellung von Orangenmarmelade und Orangeat verwendet. Aus ihrer Schale wird Bitterorangenöl gewonnen, mit dem alkoholische Getränke wie Cointreau, Curaçao und Grand Marnier aromatisiert werden und das die Grundlage für Orangeade bildet. Quelle: www.naturkost.de

Was ist eine Gelierprobe?

Eine Gelierprobe zeigt, ob die zubereitete Fruchtmasse während des Erkaltens genügend Festigkeit bekommt, also genügend „gelieren“ kann.

Geben Sie dazu von dem zubereiteten, heißen Kochgut einfach 1-2 Teelöffel auf einen kleinen Teller, den Sie vorher am besten kurz in den Kühlschrank stellen. Wird die Gelierprobe dicklich bzw. fest, so bekommt auch der Rest genügend Festigkeit. Bitte füllen Sie den Brotaufstrich in kleine Gläser ab. Einmal angebrochen hält es sich, für den Fall das man weniger Zucker verwendet nicht so lange.

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